Rotes Höhenvieh

Geschichte

Im mitteldeutschen Raum haben die Menschen schon seit Urzeiten ein einfarbiges rotes Rind gehalten, dessen Wurzeln bis auf den Volksstamm der Kelten zurückgeführt wird. Über die Jahrhunderte hinweg war das Rind nicht nur Milchlieferant oder Fleischlieferant, sondern auch Arbeits- oder besser Zugtier. Daher entstand mit dem Roten Höhenvieh ein regional angepasstes, robustes Dreinutzungstier (Fleisch, Milch & Zugtier).

Zunächst durch die zunehmende Technisierung der Landwirtschaft (bspw. Traktoren) in den 50er Jahren, dann durch die immer stärkere Ausrichtung auf einseitige Leistungsmerkmale (Milch vs. Fleisch, sog. Einnutzungsrassen) stand bzw. steht das Rote Höhenvieh kurz vor dem Aussterben.

Schweine

Bunte Bentheimer Schweine

Die Geschichte des extrem gefährdeten Bunten Bentheimers beginnt in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Seit dem werden die Bunten Bentheimer als fruchtbare und stressresistente Schweinerasse mit guten Muttereigenschaften geschätzt.
Ihre Hochzeit hatten die Schwarzbunten in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Als sich in der anschließenden Zeit des Wirtschaftswunders die Verbrauchergewohnheiten änderten, war es alleine dem Landwirt Gerhard Schulte-Bernd zu verdanken, dass die Rasse nicht ausstarb.
Schätzte man in den 50er Jahren vor allem den guten Geschmack des Fleisches, so verfestigte sich in den folgenden Jahrzehnten immer mehr der Konsumentenwunsch auf viel und fettarmes Fleisch.

Mangalitza – Blondes Wollschwein

Das Mangalitza ist eines der ältesten noch rein erhaltenen Schweinerassen Europas. Seinen in der Regel bekannteren Spitznamen „Wollschwein“ verdankt es seinen rassetypischen Borsten, die optisch sehr an das Fell eines Schafes erinnern. Die Ursprünglichkeit der Rasse erkennt man leicht an der Zeichnung der Ferkel, die zu Beginn aussehen wie Wildschweinfrischlinge.

Wir haben uns für die Haltung der Blonden Mangalitza entschieden, da wir zum einen die Vielfalt innerhalb einer Tierart aufzeigen möchten und zum anderen beim Aufbau der kürzlich in 2017 gestarteten Wollschweinherbuch-Zucht in Deutschland helfen möchten.

Wir hatten das große Glück reinrassige Tiere und direkte Nachfahren von Herdbuchtieren aus Ungarn zu erlangen und zählen damit zu ganz wenigen in Deutschland, die echte reinrassige Tiere – ohne die sonst verbreiteten Einkreuzungen – züchten (werden).

Hühner

Vorwerk-Hühner

Die gefährdete Rasse der Vorwerkhühner entstand vor ungefähr 100 Jahren dank Oscar Vorwerk aus Hamburg. Er hatte das Ziel ein außergewöhnlich schönes Zweinutzungshuhn (Eier & Fleisch) für die Hamburger Parkanlagen zu züchten.
Wir sind daher sehr glücklich, dass wir vom Erhaltungszuchtring der Vorwerkhühner eine Zuchtgruppe bekommen um uns eine eigene Herde aufzubauen. Die bei uns schlüpfenden Brüderküken der zukünftigen Legehennen werden bei uns nicht – wie sonst üblich – sofort nach der Geburt getötet, sondern großgezogen und dürfen ihr Leben als Masthähnchen auf freiem Feld genießen.

Hybrid-Hühner

Da der Aufbau einer Vorwerk-Herde einige Zeit dauern wird, haben wir uns entschlossen auch eine Wirtschaftsrasse – sogenannte Bio-Hybridhühner – für die Eierproduktion (zumindest in den ersten Jahren) zu halten.

Diepholzer Gänse

Die Gans mit Bruttrieb

Hört sich seltsam an, ist aber so! Die Diepholzer Gans ist eine der wenigen Geflügelrassen die noch einen eigenen Bruttrieb haben und ihren Nachwuchs (bei Gänsen Gössel genannt) führen. Da unser Herz jeden Tag aufs neue vor Freude höherschlägt, wenn wir unsere Gänsefamilie über die Weide ziehen sehen, war für uns klar, dass wir diese an die extensive Fütterungs- und Haltungsbedingungen angepasste sowie äußerst fruchtbare, genügsame und gesunde Rasse züchten möchten.

Meißner Widder

Stolze Rasse

Die silbernen Meißner Widder wurden vor mehr als 100 Jahren systematisch erzüchtet, für Kaninchenfelle.
Das Meißner Widder Kaninchen ist etwas lebhafter als der Deutsche Widder. Sehr frohwüchsiges Kaninchen, das ein sehr schmackhaftes Fleisch liefert.

Die Felle werden heutzutage kaum noch verwendet, da sich für Kaninchenfelle keine wirtschaftlichen Preise erzielen lassen.

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